Samstag, 18. August 2012

Eat, Pray, Love, oder so ähnlich. Ubud, Bali


Liebe Freunde der guten Lektüre,

Nun bin ich also in Ubud gelandet, der Stadt in der Liz Gilbert in Eat, Pray, Love  auf ihrer letzten Etappe endlich ihr Glück findet.
Und je mehr Zeit ich im kulturellen Zentrum Balis verbringe, desto mehr kann ich verstehen wie diese kleine Stadt schon tausende Reiselustige vor mir verzaubert hat:

Eat
Auch wenn es in Gilberts Buch vor allem um italienisches Essen geht, indonesisches Essen ist unschlagbar. Und in Ubud gibt es hunderte Cafes, die einladen der balinesischen Mittagssonne zu entfliehen...














Pray
Heiliges Wasser, Reis und Frangipaniblumen.
Zugegeben, ich bin nicht in Indien, wie Liz Gilbert im Buch und um richtiges Beten handelt es sich auch nicht. Aber einer hinduistischen Gebetszereminie durfte ich beiwohnen und da Ubud auch das Mekka für Yogapilgerer ist, habe ich meine neue Leidenschaft hier voll ausleben koennen.





Einer der Drehorte von Eat Pray Love: The Yogabarn Ubud.

Love
In Bali findet Liz also endlich ihre große Liebe. Zwar habe ich mich nicht in einen Yogaguru oder balinesischen Taxifahrer verguckt, dafür bietet Bali aber genuegend andere Dinge zum Lieben:

Balis Natur

Munduk Waterfalls.

Bedugul Temple.


In den Bergen Ubuds.

Reisfelder in Nord-Ubud.

Kultur


Balinesischer Tanz.

SPA SPA SPA!

Kinder und Menschen auf dem Land 
 Eine Fahrradtour in die noerdlich von Ubud gelegenen Berge brachte mich und eine neue Freundin aus Kanada in versteckt gelegene Doerfer und zu Menschen groesster Gastfreundschaft...




Nationalfeiertag.



Gastfreundschaft 
Besagte Gastfreundschaft oeffnete uns die Tore in tief im Dschungel verborgene Tempel und die Tueren vieler Familien.






Heute musste ich dieser wunderschoene Stadt leider schon wieder verlassen und auch Alex aus Kanada musste weiterziehen.
Meine Reise fuehrte mich auf die Gili Islands, ein Tauch- und Schnorchelparadies.
Aber dazu bald mehr.


Küsse vom anderen Ende der Welt,
pixie.


Meine kanadische Wegbegleiterin Alex.

Montag, 13. August 2012

Surfing Bali.

Liebe Gespannten,

nun endlich finde ich Zeit euch wieder mit ein paar Zeilen zu unterrichten - und neidisch zu machen.

Kuta, das Mekka der Möchtegern-High-Society Australiens und nah am Flughafen von Bali gelegen verbindet Geschichtenerzähler, die ihre letzten Wochen im Herzen der Insel verbracht haben und aufgeregte Bali-Frischlinge, die es kaum erwarten können endlich einen Tempel von innen sehen zu können oder dem Taxifahrer ihr neu erlerntes "suk-seme" aufdrücken zu können.
Außerhalb des sicheren Hostels liegt ein Party-Dschungel und Touristenfangbecken, unzählige Souvenirshops und eifrige Geschäfts-Balinese locken die Scharen in ihre Straßenstände.
Hier bin ich also gestrandet.

Und dann ist da Kuta Beach.


Geschaffen für Partytiere, die ihren Rausch ausschlafen und sich den Sonnenbrand ihres Lebens holen und für Surf-Anfänger, die das Wagnis eingehen sich auf einen Surf-Instructor einzulassen.
Und nun kann auch ich sagen: Ich habe meinen Surflehrer überlebt und kann jetzt surfen!

Und natürlich blieb auch ich nicht vor dem Feier-Strudel sicher, im Hostel überzeugten mich die neu kennengelernten Bekanntschaften davon, dass ihre Abreise und meine Ankunft gebührend gefeiert werden müssten.

Von den Geschichtenerzählern überzeugt.

Neue Bekannte.


Zwei Tage später sitze ich nun im ruhigeren Sanur, dessen Wellen leider nicht zum Ausbau meiner Surffähigkeiten einladen, das aber ruhiger ist und endlich zum Abschalten einlädt. Und so gebe ich mich täglich morgendlichen Yoga-Stunden am Strand hin, genieße das indonesische Essen und meide die Mittagssonne.


Die Schürfwunden an Knien, Oberschenkeln und Zehen, tapfere Zeugen meiner Abenteuer in den Wellen, werfen bei einigen Menschen anscheinend die Frage auf, ob ich einen gewalttätigen Ehemann habe, für mich bedeuten sie jedoch nur eines: Ein Wiedersehen mit der wuseligen Küstenstadt am Ende meiner Reise. Als Geschichtenerzählerin zurück in die Dorms der Stadt und auf das Brett. So wie es schon tausende vor mir gemacht haben...

Küsse aus der Ruhe-Oase und quasi schon auf dem Weg nach Ubud, ins kulturelle Zentrum der Insel,
Becki.

Nationaltag Singapur





Mittwoch, 8. August 2012

Von neuen Adoptivgroßeltern und ein wenig Spa Urlaub in Singapur.

Liebe Wiederholungstäter.

heile in Singapur angekommen hier nun endlich mein erstes Lebenszeichen.

Spa Urlaub gibt's in Singapur quasi inklusive zu Menschenmassen und Bergen von bestem Essen:
Die Luft ist wie in der Sauna, betritt man jedoch die Metro so kommt man sich vor wie im Eiswasserkübel vor einer finnischen Sauna.

Aber beschweren will ich mich nicht.

Chinatown.
Im Herzen von Singapurs Chinatown poliere ich derzeit mein Chinesisch, ziehe mit einer Horde singapurisch-amerikanischer Film-Studenten um die Häuser oder folge meinen neuen "Adoptiveltern" zum Elektronik-Shopping und besten Essen der Welt.

Erste Lessons learned:

Niemals Laptopaufladekabel vergessen! 
Die suche nach einem passenden Ersatz dauert ewig.

In Singapur fährt man LINKS!

Immer für Schlösser auch den richtigen Schlüssel mitnehmen.
Aber auch das Problemchen ist mittlerweile gelöst.

Dayne & Pat. Zwei vollaktive Mitsiebziger.














Küsse aus dem Kühlschrank, Sherin

Freitag, 6. Juli 2012

Noch 30mal schlafen.

Liebe Ungeduldigen,



In weniger als einem Monat gehts los:
Singapur - Bali / Lombok - Shanghai.


Begehrenswert.

Samstag, 19. Mai 2012

Fernweh, Reisefieber und neue Pläne.

Liebe Freunde des Fernwehs,




Es geht wieder los!
Flüge sind gebucht, es warten

Frankfurt (> Sri Lanka) > Singapur > Bali/Lombok > Shanghai (Orange)
Shanghai > Peking > Hainan > Hong Kong (Blau)
(Hong Kong > Nordthailand > Shanghai (Hellgrün) )
Shanghai > Lhasa > Nepal > Nordindien > Frankfurt (Hellblau)

Aufregend!
Diesmal versuche ich auch Postkarten zu schreiben.

Küsse aus der Nähe,
Sherin

Fotoschuld.

Freunde der Geduld.
Es fehlen noch wunderschöne Bilder von Koh Phi Phi.
In Arbeit.
Versprochen.

Küsse, Pixie.

Samstag, 24. März 2012

Thailand. Paradies Vol. II

Liebe Ungeduldigen,
ja, es ist schon eine lange Zeit vergangen, seit ich mich gemeldet habe. Wir haben Laos mittlerweile hinter uns gelassen und auch unsere Wiederkehr in Bangkok fiel nur kurz aus.
Der Grund fuer die lange Schreibpause liegt allerdings auf der Hand: Nach Luang Prabang in Laos, brachen wir nach Vang Vieng auf, das fuer seine Wassersportaktivitäten bekannt ist. Da sich Wasser und Kameras allerdings nicht sehr gut vertragen, gibt es kaum bzw. nahezu keine Bilder. Und danach waren wir vor allem viel mit Bus- und Bootfahren beschäftigt.



Mittlerweile sind wir jetzt allerding auf Koh Phangan angekommen, der Insel der beruehmten Full Moon Parties.
Da sich der Vollmond derzeit jedoch ziert, wichen wir auf die Blackmoon (Neumond) Party aus, bekannt fuer ihre Vorliebe fuer mit Neonfarben bemalte Besucher. Folgendes Bild sollte erklaert werden: Nach einiger Sucherei landeten wir in einem superguenstigen Hostel (in einem Doppelbett mitten im 20-Betten-Dorm!), das jedoch vollends in allen Variationen zwischen rosa und lila gestrichen ist und dessen Waende von Playboyhasen geziert werden. Aber ansonsten ist es wirklich niedlich hier.


Fruehstueckstischblick.


Genug fuer heute.
Morgen geht es auf nach Koh Tao, auf die Schildkroeteninsel (so der Name uebersetzt).

Kuesse aus dem Paradies,
Snowwhite.


Freitag, 16. März 2012

Von grauen Riesen und weissen Maedchen. oder: Laos - ein erster Eindruck.

Freunde des Augenschmauses,

heute nur Bilder von meiner "Arbeit" im Elefantenauffanglager in Luang Prabang, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat misshandelten Elefanten ein neues Leben zu schenken.

Wir swind mittlerweile nicht mehr in Luang Prabang, der heimlichen Stadt unserer Traeume, sonderrn weitergezogen nach Vang Vieng. Aber davon bald mehr.




Euch einen frohen St. Patrick's Day und neidische Gedanken
Kuesse, Cupcake, the Radical.

Samstag, 10. März 2012

Von Festivals, tanzenden Puppen und Diktatoren.

Freunde der gescheiten Romantik,

In Hanoi ist es mittlerweile fast Mitternacht, und wenn ich euch sage, dass heute Samstag ist und ich trotzdem schon wieder im Hostel bin, um euch zu schreiben, dann weist das Ganze darauf hin, dass die letzten Tage extrem gut gewesen sein muessen und auch das Feiern nicht zu kurz gekommen sein kann.
Doch zurueck zur Zeit des letzten Eintrags, seit dem nicht nur wir sondern auch die Zeit wie mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorangeschritten scheinen.

Hoi An
Nachdem die Aerzte mich wie verliebte Mosquitos zerstochen hatten, ging es mir immer besser. Unser Weg fuehrte uns ins Herz Hoi Ans, das wiederum im Herzen Vietnams liegt. In der fuer ihre Schneidereien bekannten Stadt liessen auch wir es uns nicht nehmen uns ein Unikat anfertigen zu lassen.
Aufgrund unserer Verzoegerung waren wir so gluecklich ein Vollmondfestival mit Massen an Laternen und schwimmenden Kerzen miterleben zu duerfen. Greta wuerde wohl sagen, "das war eine ganz besondere Stimmung". Und ja, das war es wirklich. Magisch irgendwie.

Immer diese Romantiker...



Hanoi
19 Stunden Nachtbus spaeter landeten wir in dieser unglaublich quirliegen, unverwechselbaren Stadt, in der wir auch jetzt noch sind. Hanoi ist einfach wundervoll. Voller Leben und so freundlich mit einem der besten Hostels bis jetzt und einem (offiziell) weltberuehmten Wasserpuppentheater.
Gleich am ersten Abend zog es uns erst in die Bar auf unserem Hosteldach und spaeter in die Clubs der Stadt; es ist unmoeglich zu sagen, wie viele neue Leute wir kennengelernt haben und ein wundervolles Erlebnis.
Allerdings ist es kalt hier. Ganz furchtbar kalt. Wir frieren uns regelmaessig den Allerwertetsten ab.




Halong Bay
Wer bis jetzt noch nichts von Halong Bay gehoert hat, der sollte es googeln und entweder gleich von der Idylle erschlagen werden oder erst den Umweg ueber sehr begruendeten Neid nehmen. Als wir unsere Tour im Hostel buchten, hatten wir genau diese Idylle erwartet. Auf unserem Boot angekommen wurden wir jedoch eines Besseren belehrt. Wer im Hostel bucht, bekommt eine Partytour, keine Stille. Kann man moegen, muss man nicht.
Einige vietnamesische Sitten spaeter fand ich mich deshalb um 4 Uhr mutterseelenallein morgens auf dem Dach des Schiffs wieder. Die Musikanlage hatte sich endlich selbst zerstoert und die meisten Australier und Briten, die mit dabei waren, waren entweder mit Druckbetankung beschaeftigt oder laengst im Bett. Unser selbst zum Diktator ernannter Tourguide war auch endlich mal ausser Hoerweite.
Stille.
Wer kann glauben, dass ich sowas jemals sagen wuerde, aber die Stille war grossartig. Und auch wenn es schon wieder vom Feinsten fieselte, Halong Bay hat einen ganz besonderen Charme. Die uralten Kalkfelsen, die aus dem Wasser ragen, strahlen Ruhe und gleichzeitig eine ungeheure Kraft aus. Ganz magisch.
Ihr seht schon, ich werde wieder romantisch. Aber Halong Bay war wirklich eines dieser Highlights, das sicherlich nicht so schnell aus meinem Kopf gehen wird. Auch das Partyboot war an sich ganz gut, aber irgendwann ist's dann auch genug...

Und das ist der Grund, warum ich nun hier sitze und nicht wie die meisten an diesem Samstag aus bin, um zu feiern. Morgen um 4:30 geht es weiter nach Luang Prabang, Laos.
Und so schnell schreitet unsere Zeit voran, die Zeit in Vietnam ist quasi um.
Aber ich bin sicher, dass ich wiederkommen werde, zumindest nach Hanoi und Halong Bay. Aber bei besserem Wetter.



Und damit verabschiede ich mich fuer heute.
Eine Erkenntnis aus einem tollen Gespraech auf unserem Partyboot moechte ich euch noch mitgeben: Wenn ich eins auf dieser Reise gerade lerne, dann, dass wirklich der Moment zaehlt. Man muss seine Arbeit, seinen Alltag oder was auch immer ab und zu anhalten, um die Zeit zu geniessen und zu sehen, wo man eigentlich gerade steht. Und wenn man jetzt gerade einen Traum hat, dann sollte man ihn sich jetzt erfuellen, sonst bekommt man sein Hinterteil nie hoch und aergert sich irgendwann.

Und damit schicke ich euch Kuesse aus der romantischen Lobby des Hostels.
Bleibt neugierig.
Kuesse, Lina
(mein neuer Spitzame, der angeblich viel einfacher ist und sich noch angeblicher aehnlich anhoert wie Sherin)